Stand der Dinge

Wieder mal eine Woche rum, nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch.

Heute wollte ich „nur“ mal den Stand der Dinge mitteilen. Viele Projekte laufen bei mir parallel, einige sind in der Testphase – andere habe ich verworfen und viele Neue sind bereits in Arbeit. Aber immer der Reihe nach.

Rückblick

Tinkerdroid – Media Center

Das Tinkerboard, in seiner neuen Funktion, erfüllt alle Erwartungen. Klare Empfehlung!

Wer auf Mystery-Serien steht, dem empfehle ich übrigens Supernatural.

Smartify your Lights

In diesem Beitrag hatte ich euch vorgestellt, wie man mithilfe des Sonoff Basic, eines Installationsrelais und eines Xiaomi Wandtasters eine smarte Beleuchtung realisieren kann. Der Google Home Assistant kann diese Lampe(n) per IFTTT selbstverständlich ebenfalls schalten.

Das Ganze ist nun schon eine Weile in Betrieb und funktioniert tadellos.

Technisch finde ich diese Lösung für einzelne Räume auch sinnvoll – für eine komplette Wohnung/ komplettes Haus würde ich so aber nicht einrichten, denn:

  1. würde für jede Leuchte je 1x Basic und 1x Relais verwendet werden müssen (Kosten ca. 20 €/Schaltung).
  2. hat der Basic keine Möglichkeit korrekt auf einer Hutschiene montiert zu werden und ist für so einen Einsatz auch viel zu klobig.
  3. Je Basic ist auch ein Gerät mehr im Wifi online und verbraucht pro Einheit natürlich auch selbst Strom. Bei 20 Lampen wären das mal eben 20 Wifigeräte und 2x Eigenverbrauch – das ist meiner Meinung nach eher unvorteilhaft.

Alternativ würden sich andere Sonoff Produkte wie z.B. der 4CH viel besser eignen – so hätte man pro vier Schaltungen je nur ein Gerät. Der 4CH lässt sich zudem auch auf einer Hutschiene montieren. Leider kann auch hier nicht mit 230V Schaltern/Tastern gearbeitet werden und das Gerät selbst ist ebenfalls ziemlich groß.

Meiner Meinung nach sollte man hier insgesamt noch etwas abwarten – ich bin mir ziemlich sicher, dass die Chinesen künftig reagieren werden und brauchbare Aktoren mit 230V-Kompatibilität auf den Markt werfen werden.

Die derzeit einzige, gescheite Möglichkeit ist, nach wie vor, ein KNX-Aktor. Diese können nicht nur vollständig mit 230V/16A arbeiten, dank der kompakten Bauform nehmen sie am wenigsten Platz pro Schaltung auf der Hutschiene ein und können in vielen fällen sogar Energie messen.

Google Home Sprachsteuerung

Mittlerweile besitze ich bereits zwei dieser kleinen Helferlein und muss sagen: Top!

Der eine steht, nach wie vor, auf meinem Schreibtisch – von hier aus kann ich nun einige Lampen steuern oder Musik hören.

Durch das „Musik hören“ bin ich erstmal so richtig auf Spotify aufmerksam geworden und bin jetzt sogar ein zahlender Abonnent geworden. Die Möglichkeit sich einfach mal Alles auf Kommando anzuhören ist unheimlich praktisch. Hin und wieder entdeckt man sogar mal neue, gute Musik.

Den Zweiten habe ich in meiner privaten Werkstatt stehen – dort sorgt er ebenfalls für Unterhaltung. Egal ob Musik per Spotify oder Radio – für meinen Bedarf perfekt zugeschnitten.

Mit Klang und Bedienung bin ich sehr zufrieden. Pro Gerät habe ich 25 € (jeweils gebraucht, in neuwertigem Zustand) bezahlt. Meiner Meinung nach absolut zu empfehlen.

Billardtisch

Mit den Arbeiten am Tisch bin ich soweit fertig. Der Tisch wird derzeit komplett neu bezogen (inkl. dem erneuern der Bandengummis und natürlich dem Bezug der Banden). Das Beziehen mache ich nicht selber, sondern lasse es durch einen erfahrenen Spezialisten aus Paderborn durchführen. Die Kosten für die Arbeiten inkl. Material liegen bei ca. 400 €, danach erstahlen Tuch und Banden in völlig neuem, königsblauen Glanz.

Ich denke mal bis Weihnachten wird alles fertig sein, dann gibt’s auch mal ein paar Bilder.

Ausblick

Sonoff POW R2

Für Nachschub in der Sonoff Reihe sorgt der POW R2. Im Vergleich zum Basic verfügt der POW über eine Funktion zur Energiemessung und hat, optional, eine Halterung für eine Hutschiene.

Einen POW habe ich auch bereits hier, geflasht ist er auch schon – es existiert sogar schon ein Beitrag, allerdings habe ich bisher nicht die Zeit gehabt den POW irgendwo gescheit zu montieren und ein wenig Spaß damit zu haben.

ESPEasy und WS2812b LED-Stripe

Ein WS2812b LED-Stripe ist ungefähr das geilste, was man sich an LED-Stripe zulegen kann. Das besondere daran ist, dass jede einzelne LED auf dem Stripe komplett frei angesteuert werden kann. Als Controller kommt, zumindest bei mir, ein ESP-Baustein zum Einsatz.

Ich habe bisher etwas mit meinem NodeMCU, ESPEasy, dem Stripe und Fhem rumgespielt – hat schon richtig Bock gemacht, allerdings war das noch nicht „Blogtauglich“ (vorstellen werde ich es natürlich trotzdem). Weiterhin wollte ich noch eine zweite Möglichkeit ausprobieren – diesmal ohne ESPEasy aber mit Fhem-Modul. Einen Beitrag hätt ich vermutlich auch schon längst geschrieben, allerdings kam wieder was dazwischen, nähmlich der

Smart Mirror

Eigentlich wollte ich mir aus dem WS2812b LED Stripe eine kleine Statusanzeige für Fhem basteln – bei der Suche nach schicken Ideen bin ich dann über einen Smart Mirror gestolpert und habe dann angefangen selbst einen zu bauen.

Das Gute an dem Projekt ist, dass ich die meisten Teile schon da hatte und relativ wenig kaufen musste. Mit dem Bau bin ich auch schon fertig (habe auch fleißig Bilder gemacht) – lediglich ein recht spezielles Kabel lässt noch auf sich warten (mehr dazu dann im Beitrag).

Softwareseitig habe ich mir bis jetzt aber auch noch keine Gedanken gemacht.

Eure Geschichten

Last but not least noch zu meiner Geschichtsstunde. Hier hatte ich über die Kleinanzeigen nach Menschen gesucht, die ihre Geschichte erzählen möchten. Über die Resonanz war ich ziemlich überrascht – hunderte Anfragen und Angebote haben mich erreicht. Schlussendlich konnte ich die Anzahl dann auf zwei reduzieren – wovon sich eine Person gar nicht mehr zurück gemeldet hat.

Die verbleibende Person hat mir auch zugesichert sich für mich zur Verfügung zu stellen – allerdings erst ab ca. Mitte Dezember – so lange gilt es also noch zu warten.

In der Hinsicht bin ich allerdings auch meinen eigenen Freundes- und Bekanntenkreis durchgegangen und wäre an der ein oder anderen Geschichte sehr interessiert. Bisher habe ich die entsprechenden Personen allerdings nicht kontaktiert.

Fazit

Langsam aber sicher geht das Jahr dem Ende zu, bis dahin wollte ich die oben genannten Projekte auch alle abgeschlossen haben, um unbeschwert in das neue Jahr starten zu können.

Für das kommende Jahr und vor Allem den Geburtstag des Tinkerblogs habe ich auch schon ein paar Ideen im Kopf – mal sehen welche davon sich durchsetzt.

Nächste Woche gibt es aber erstmal andere Geburtstage zu feiern und die Arbeit ruft.

Tinker out.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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