Alles gut

Wollen, aber nicht können. Können aber nicht wollen.

Seit Tagen eiern mir diese Worte im Kopf rum, aber ich hab sie einfach nicht einordnen können.
Ich will was schreiben, aber ich kann nicht.

Ein Beitrag zu ehren eines Helfers. Geräuschlos und geräuschvoll. Unsichtbar und sichtbar. Vergessen, aber immer präsent. Weit weg und doch sehr nah.
Rotierend oder schwingend. Gefangen und frei.
So vielseitig und so wenig gewürdigt.

Auf seiner Ewigen reise durch die Kabel dieser Erde, leistet das Elektron heldenhafte Arbeit – und niemand spricht darüber.
Niemand nennt seinen Namen, niemand feiert ihm zu Ehren ein Fest.

Kein Bild, kein Ton – ohne Elektron. Held des Alltags. Auf das dich dieser Beitrag für immer in der Form würdigt, die dir gebührt.

Immernoch blockiert. Dabei strömen sekündlich neue Ideen durch mein Gehirn. Jede für sich, kein Gesamtbild. Eine endlose Kette mit losen Gliedern, die darauf wartet zusammengefügt zu werden.
Tic Tac – die Uhr schreitet voran. Schon wieder vierzehn Uhr und das Uhrwerk dreht sich unaufhaltsam. Wieder ein Elektron, das tapfer seinen Dienst verrichtet.

Während senkrecht ständig die Worte vor dem inneren Augen entlang schwinden, senkt und hebt sich die Sonne. Es wird dunkel, es wird hell. Manchmal träume ich sogar davon.  Ich wache auf, wenn die Sonne untergeht. Du tippst, aber keine Nachricht kommt. Manchmal hab ich sogar was geschrieben, vollkommen surreal und ohne Kontext.  Dann wache ich auf.

Ich will es verstehen und kann es nicht. Ein langer Weg, durch einen riesigen Irrgarten. Der Wind pfeifft heftig, wenn ich falsch abbiege – doch auch wenn ich stundenlang den richtigen Weg gegangen bin, komme ich nicht am Ziel an.
Manchmal werde ich müde. Irgendwo muss doch dieser scheiß Ausgang sein..
Erstmal Kaffee und Tablette, dann wird es schon.
Irgendwann wird schon was passieren. Aber was nur? Erstmal nen Bier. Bald wird es wieder dunkel, dann wieder hell.
Zwischendurch sehe ich wieder diese Nachrichten. Sehe eine Welt, die schön ist. Dann wache ich auf – und bin traurig.
Irgendwann wird schon was passieren. Wenn die Uhr nur oft genug ihre Runde gedreht hat. Tic Tac – wieder ein Tag vorbei.

Ich sitze da, es fühlt sich langsam an. So langsam wie ein Reptil, das in der Kälte sitzt. Starr und stoisch. Sinnlos.
Ich gehe eine Runde. Eine große Runde. Aber sie fühlt sich gar nicht lang an, sondern nur schnell. Ruck Zuck war ich wieder zuhause. Unterwegs sah ich ein Objekt, mit einem wahnsinns Dekolleté. Der Mund wurde wässrig. Alles noch in Ordnung.

An einem anderen Ort sah ich eine Frau. Ganz flach, aber mit einer so bekannt liebenswerten Aura. Zuckersüß. Ich musste immer hingucken. Alles noch in Ordnung.
Nebenan war immer die Lüge, umgeben von Schwarz. Scheinheiliges grinsen, so widerlich, dass ich kotzen will. Ying und Yang. Immnoch alles in Ordnung.

Hin und wieder werfe ich ein Blick auf’s Display. Schon fünfzehnuhrdreissig. Danke liebe Elektronen.
Ihr seid überall und nirgendwo. Ohne euch wäre meine Welt nicht die Selbe.

Oft ist das fühlen einer Aura ein Fluch. Oft ist es ein Segen. Die Stimmung in einem Raum, die Ausstrahlung einer Person. So kann man auch ohne Augen die Welt sehen.

Es ist schon wieder spät. Tic Tac. Das relative drehen der Zahnräder gibt den Takt an. Ein Zeiger hier, einer da. Früh, spät, um. Zeit haben, Zeit nehmen. Können und wollen. Labern und machen. Alles wie immer, alles in Ordnung.

Sometimes I like to write down something in english. Sometimes I would like to take a guitar. Sometimes I would like to take a mic and scream out everything.
I’d like to travel arround. Watch out the greatness of nature. A roadtrip on a motorcycle. Route 66. Freedom.

Parfois francais, a veces español. No importa lo que traiga el futuro – at this moment, everything is fine.

 

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