Die Geschichte eines (Abgas-) Skandals…

Ich weiß nicht wie es bei euch so ist, aber mir geistern teilweise viele Monate lang immer mal wieder die selben Themen durch den Kopf, die ich dann z.B. neben meiner Arbeit im Stillen immer wieder überdenke und analysiere.

Je mehr und öfters ich über ein gewisses Thema nachgedacht habe, desto konkreter werden gewisse Details. Kausalität, Logik. Schlussendlich werden daraus Überschriften und ganze Sätze. Dann folgen Absätze – schlussendlich bekommt ihr einen neuen Beitrag zu lesen.

Nicht jeder vergangene Beitrag war nun dieser Natur, der nun Folgende wird es aber sein.
Ich hab einfach das Gefühl, dass das Thema nun bereit ist aus meinem Kopf zu verschwinden und in den ersten Tagen nach meinem Urlaub sprudelten die Ideen dazu nur so herum.

Das Thema ist ebenso aktuell wie uralt. Vor allem weil es mich auf der Arbeit betrifft messe ich dem Ganzen auch eine gewisse Bedeutung zu – denn es wird sich um den Dieselmotor drehen.

Aktuell

Im Rahmen der aktuellen Klimadebatte und dem Abgasskandal ist rund um den Dieselmotor eine große Diskussion entfacht.

Dieselabgase – verantwortlich gemacht für schlechte Luft in Innenstädten.

Feinstaub – verantwortlich für Krebserkrankungen.

Für alle nicht so versierten Menschen stellt sich doch eigentlich erstmal die Frage, wie es zu diesem Skandal überhaupt kommen konnte und was die ganze Diskussion über den Dieselmotor eigentlich soll.

Grundlagen

Der Dieselmotor ist eigentlich ein Verbrennungsmotor mit Kompressionszündung.
Im Gegensatz zu seinem Benziner-Pendant benötigt er keine Zündkerzen, denn der Dieselkraftstoff verbrennt beim vorhandensein einer entsprechend hoch komprimierten Luftmenge von selbst im Zylinder.

Vorteil des Dieselmotors im Gegensatz zum Benziner ist sein hoher Wirkungsgrad. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet im dem Fall, dass mehr Energie in nutzbare Leistung als in Wärme umgewandelt wird.

Selbstverständlich könnte ich das an der Stelle noch weiter ausführen, für das Grundverständnis ist aber damit alles gesagt.

Simple Past

Wir schreiben das Jahr 1985. Ein Golf GTI hat zu dieser Zeit 1,8 Liter Hubraum und leistet damit sportliche 125 PS. Selbstverständlich ein Benziner. Denn einen PKW mit Dieselmotor konnte man zu dieser Zeit eigentlich Keinem als sportlich verkaufen.

Der Dieselmotor – maximal in seltenen Turbolader-Versionen (und noch seltener mit Ladeluftkühler) einigermaßen und wenn überhaupt sowas wie ein Konkurrent für den Benziner.

Einige 300er Mercedes Diesel brachten es auf 80 PS. Dieses Fahrzeug beschleunigte nicht – es nahm Fahrt auf.

Der Dieselmotor – etwas für Nutzfahrzeuge, Taxen und schmerzfreie Langstreckenfahrer.

Laut, stinkend, langsam – Diesel. Vorglühen, Sommerdiesel, Winterdiesel – auf sowas kann man gar kein Bock haben.

Past Progressive

Aber all das sollte sich bald ändern. Der hohe Wirkungsgrad des Dieselmotors war allein schon Grund genug um weiter an ihm zu arbeiten.
Was einst selten und teuer war, wurde mit der Zeit erschwinglich und nahm dem Dieselmotor sein bis dahin eher träges Image.
Der Turbolader.

Ab Anfang der 90er gab es fast keinen Hersteller mehr, der seinen Spitzen-Diesel ohne Turbolader angeboten hat. Auch der Ladeluftkühler war kein sensationelles Highlight mehr, sondern wurde zum Standart.
Die altertümlichen Vor- und Wirbelkammerdiesel wurden schließlich durch die Direkteinspritzung ersetzt – und der Dieselmotor seit diesem Moment nicht mehr länger nur eine Randnotiz.

TDI, CDI, DTI. Diesel fahren kann plötzlich auch sportlich sein. Bei nur 5 Litern Kraftstoffverbrauch ist der Gestank und das Geräusch dann auch eher Nebensächlich.

Während der Benzinmotor in seiner Entwicklung weitesgehend stagnierte, legte der Dieselmotor ordentlich zu und gewann zunehmend an Bedeutung.

Simple Present

Sehr schnell sprach es sich nicht um, aber es sprach sich rum. Turbodiesel mit Direkteinspritzung sind klasse.
In der KFZ-Steuer lag so ein 1,9 Liter TDI zwar bei stolzen 330 € pro Jahr, bei einem Verbrauch von nur 5 Litern Diesel pro 100 KM konnte man aber immernoch sehr adäquat Auto fahren.
Diese Rechnung lohnt sich dann auch irgendwann für vielfahrende Personen, sondern auch für die, die es werden wollen.

So kam der ein oder andere schlaue Mensch auf die Idee seinen Benziner durch einen Diesel zu ersetzen.
Auch die Hersteller zollten diesem Tribut. Nur eine Modellgeneration später gab es den Golf GTI nicht nur als Benziner, sondern auch als Diesel.
Die regulären Strecken bleiben sich ja gleich, aber man kann ja jetzt auch noch mehr fahren – schließlich ist der Kraftstoff viel günstiger und der Verbrauch viel geringer.

Mal hier hin, mal da hin. Was der Benziner an der Tankstelle gnadenlos bestraft – lässt das Herz des Dieselfahrers höher schlagen.

Wer die Möglichkeit hat, der fährt. Vorallem wenn es günstig ist. Faulheit liegt in der Natur des Menschen. Um Nebensächlichkeiten wie dem Abgasverhalten oder sowas macht sich ja erstmal keiner Gedanken.

Present Progressive

Diejenigen, die sich allerdings über das Abgasverhalten ihre Gedanken gemacht haben – waren die Politiker, die die Grenzwerte für Abgasnormen festgelegt haben und die jeweiligen Daten zur Einhaltung der jeweiligen Grenzwerte festgelegt haben. Euro 2, 3, 4, 5 und so weiter und so fort.

Die Hersteller waren also gefordert Maßnahmen zu treffen um das Abgasverhalten des Dieselmotors zu verbessern.
Maßnahmen wie die Abgasrückführung, verbesserte Einspritztechnologien, Partikelfilter usw. waren das Resultat der Bemühungen, seitens der Hersteller.
Maßnahmen, die ihre Wirkung nicht verfehlen, sofern denn das Fahrzeug so genutzt wird, wie es sich für ein Fahrzeug mit Dieselmotor denn eigentlich gehört.

Die Interpretation zu diesem sog. „Nutzungsprofil“ ist bei einem Fahrzeug mit Dieselmotor und diversen Abgasnachbehandlungssystemen eigentlich ganz einfach: Man steigt ein, fährt den ganzen Tag, stellt es dann ab und wiederholt den Vorgang am nächsten Tag.
Wichtig für so einen Diesel-PKW ist nämlich, dass er regelmäßig und über einen längeren Zeitraum die Betriebstemperatur erreicht, denn ohne erreichte Betriebstemperatur erfolgt auch keine gezielte Abgasnachbehandlung.

Das blöde an so einem moderenen Diesel ist jetzt aber, dass sich so viele Menschen an den geringen Verbrauch und den neuen Diesel-Fahrkomfort gewöhnt haben und gar nicht einsehen jetzt irgendwie anders Auto zu fahren, nur weil jetzt auf einmal das Abgas eine Rolle spielt?!

Morgens 3 Kilometer zum Kindergarten, dann 2 Kilometer weiter in den Supermarkt, von dort aus 5 Kilometer nach Hause und um 12:30 Uhr wird die Prozedur nochmal wiederholt.
Ein Fahrprofil, dass nichtmal einen kleinen Benzinmotor auf Temperatur bringen würde – aber, weil Diesel fahren ja nichts kostet (abgesehen von so ein bischen Kfz-Steuer) macht man eben so weiter.

Mehr Diesel-PKW. Mehr kürzere Strecken. Das Abgasverhalten ebenso gut ausgeblendet wie den Besitz eines Fahrrads.

Skandal 

Abgesehen vom menschlichen Versagen eines Jeden am Steuer eines Diesel-PKW auf kurzen Strecken – konnten auch die Hersteller die immer kürzeren Abstände neuer Emissionsgrenzwerte nicht mit neuen Technologien bedienen.

Da die Automobilindustrie vom Wachstum lebt und neue Fahrzeuge verkauft werden müssen um Umstätze und Gewinnprognosen einhalten zu können – behalf man sich eines genialen Tricks.

Seitens der Hersteller hat man gemerkt, dass ein Dieselmotor mit Euro 5 Abgasnorm zwar realisierbar – aber für den Fahrbetrieb ungeeignet ist.
Dementsprechend hat man das Motorsteuergerät einfach mit einem Prüfstandmodus versehen und so die altertümlichen Messverfahren der zuständigen Behörden besänftigt.

Natürlich ist sowas in erster Linie möglich, weil seitens des Gesetzgebers viel zu wenig getan wurde. Analog zur Digitalisierung der Verwaltungsakte – hat man, beinahe selbstverständlich, auch in allen anderen Bereichen gepennt.
Man muss wissen, dass auch moderne Dieselmotoren nach den selben Verfahren geprüft wurden, wie vor 50 Jahren.
Aber selbstverständlich schaffen wir das. Gemeinsam.

Wer sein Auto schon mal über den TÜV gemogelt hat, der kann nun nachvollziehen, wie sich die Automobilhersteller wohl die Hände gerieben haben.
Die Hersteller wiegten sich in Sicherheit, bis dann irgendjemand gepetzt hat.

Selbstverständlich ist der Aufschrei riesen groß. Die bösen Hersteller! Manipulieren einfach so die Steuergeräte, nur damit die Werte stimmen – Skandal!

Klagen, Rückrufe, Softwareupdate – die Konsequenzen sind hinlänglich bekannt. Nahezu jeder Hersteller hat sich in dieser Hinsicht nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert.
Auch der Gesetzgeber hat plötzlich gemerkt, dass ein 50 Jahre altes Messverfahren ja gar nicht so toll ist.

Jetzt muss auf einmal alles ganz schnell gehen. Neue Messverfahren. Strafen. Sanktionen. Bußgelder. Messzellen. Fahrverbote. Umweltzonen. Feinstaubplaketten.
Dem blinden Aktionismus werden keine Grenzen gesetzt. Die Luft muss wieder besser werden – JETZT.

Der ganze Fauxpas hat dem Dieselmotor seinen guten Ruf, den er sich zu Beginn der 90er gemacht hat, gekostet. Der Dieselmotor ist ab jetzt nur noch eins – schlecht. Und schlechte Sachen müssen weg.

Und um das nochmal zu verdeutlichen: Wir reden hier von normalen PKW – keinen Nutzfahrzeugen wie LKW oder Schiffen. Die Nutzungsprofile dieser Fahrzeuge reichen in der Regel aus um das Abgasverhalten dem Nutzen verträglich gegenüber zu stellen.
Das ist auch der Grund warum niemand über Schiffe in der Politik spricht.

Ein Containerfrachter z.B. ersetzt auf seinem Seeweg bis zu 20.000 LKW. Und 20.000 LKW sind für die Umwelt deutlich weniger vertäglich, als ein Frachtschiff.

Wir stellen fest

Im Gegensatz zum Benziner, hat der Diesel in den letzten 30 Jahren im Bereich der privaten PKW Nutzung an Bedeutung gewonnen.

Gründe dafür:

  • Groß-Serienreife des Abgasturboladers
  • Verbesserte Einspritztechnologien
    • dadurch verbesserte Fahreigenschaften und gestiegene Attraktivität durch generell bessere Kraftstoff-Verbrauchswerte.

Die Entscheidung einen Diesel zu kaufen wurde erheblich vereinfacht. Während Benziner quasi seit einem halben Jahrhundert nur marginale Veränderungen erfahren haben, die sich hauptsächlich auf die Einspritztechnologie beschränken – hat der Dieselmotor seine Trägheit vermindern können, wurde deutlich leiser und durch das nahezu vollständige Wegfallen des lästigen Vorglühen auch deutlich leichter zu handhaben.

Bis Abgasnorm Euro 3 war es möglich mit einem bis dato modernen Diesel PKW genau so zu verfahren, wie mit einem Benziner – inklusive der Verbrauchsvorteile.

Mit zunehmend strengeren Abgasgrenzwerten seitens der Gesetzgeber stiegen die Anforderungen an das Fahrprofil der Dieselfahrer.

  • Die Hersteller schafften es nicht, technische Maßnahmen zu finden, diese Werte, über die gesamte Bandbreite der Nutzung, zu erreichen.
  • Auch der Gesetzgeber sah sich nicht dazu veranlasst die Anforderungen an Halter von Diesel-PKW entsprechend festzulegen und den Bestand damit sinnvoll zu regulieren.

Autos werden immer schwerer, Benzin immer teurer. Einen SUV mit 2 Tonnen Leergewicht lässt sich als Benziner kaum unterhalten. Ein SUV möchten dennoch gern viele Menschen fahren.  Die Lösung? Ein Dieselmotor.
8 Liter Verbrauch in einem Diesel-SUV lassen sich deutlich besser verkaufen als 15 Liter Benzin.
Das Bewusstsein für die Umwelt spielt bei den Menschen eine untergeordnete Rolle – das ist nunmal so – die Hersteller wissen das.
Und da ein Hersteller  Autos verkaufen will liegt es an der Gesetzgebung entsprechende Maßnahmen zu treffen.

Wir stellen fest: Irgendwann musste es genau so kommen. Der Diesel wurde eine brauchbare Alternative zum Benziner.
Maßnahmen die Attraktivität für Benziner deutlich zu steigern bleiben seit Jahren aus. Maßnahmen für eine umweltverträgliche Alternative zum Diesel wurden nicht in die Wege geleitet, dabei gibt es sie.

Alternativen

Der große Knall ist jetzt da und nun sind schnelle Maßnahmen gefordert. Hersteller wollen und müssen weiterhin Autos verkaufen und können jetzt nicht mal eben die Produktion einstellen um gute Alternativen zu erforschen.

So wählt man den Weg des geringsten Widerstands – und der heisst E-Auto.

Elektromotoren und Akkus gibt es ja schon lange, Steckdosen sind auch überall vorhanden – dementsprechend preiswert ist diese Option.
Das E-Auto ist der billige Versuch der Hersteller sich geschickt aus der Affaire zu ziehen.
Mit Reichweiten von bis zu 150 Kilometer und äusserst fragwürdigen Produktionsprozessen von z.B. Akkus und auch dem benötigten Strom stellt sich die Frage, ob das E-Auto eine Alternative sein soll – oder ein übler Scherz?

Forschungen sind extrem teuer und rentieren sich nur über sehr viele Jahre. Wie kann man als Vorstand eines großen Herstellers seinen Aktionären wohl verkaufen, dass man zehn Jahre weniger Gewinn machen wird, weil die Luft schlecht ist? Schwierig, oder?

Dass das Erdöl nur begrenzt vorrätig ist, habe ich vor gut 30 Jahren schon in der Schule gelernt und verinnerlicht. Offenbar scheint diese Weisheit am Gesetzgeber spurlos vorbei gegangen zu sein, denn warum wurden die Hersteller denn nicht durch entsprechende Vorgaben dazu motiviert Erdöl-unabhängige Alternativen zu Stande zu bringen?

Das nun folgende Video zeigt euch, wie der Entwicklungsstand 1975 war, als der Dieselmotor quasi noch keine echte Alternative war:

 

Wir stellen fest – es geht. Alkohl ist offenbar doch eine Lösung. Auch das Wasserstoffkonzept ist nicht neu. Zwischen 1975 und 2019 liegen 44 Jahre.
In diesen 44 Jahren wurde das Internet erfunden und schaffte seinen Durchbruch. Kassetten und Schallplatten wurden durch CD, DVD, Blue-Ray, MP3 und Streaming ersetzt. Smartphones überall.
Aber Autofahren kann man nach wie vor nur mit Benzin, Diesel und teilweise Gas.

Da muss man sich eigentlich fragen: Was hat die Automobilindustrie die letzten 44 Jahre diesbezüglich eigentlich gemacht?

Es ist ja sehr nett, dass man jetzt in jedem Auto eine Klimaanlage hat und mit diversen Airbags und sonstigen Sicherheitssystemen sowohl bei der Verursachung als auch bei Eintreten von Unfällen geschützt wird – aber dabei handelt es sich hautpsächlich um elektronische Helfer und deren Helfershelfern. Rein mechanisch sind keine wirklichen Durchbrüche zu verzeichnen.
Mehr Elektronik, mehr Plastik, mehr Gewicht, mehr Austattung, immer günstigere Preise und Herstellungskosten – das sind die Resultate von 44 Jahren.

Wie vor 44 Jahren rosten Autos auch heute noch, verursachen viel Lärm, benötigen Wartung und Pflege.
Im Winter vereisen Scheiben und Türen, nur im Sommer ist es dank Klimaanlage, gefüllt mit umweltschädlichen Gasen, ein bischen erträglicher geworden.
Mehr Autos, mehr Verkehr, mehr Unfälle. Mehr Komfort und Sicherheit. Der Aspekt der Umweltverträglichkeit wurde kaum berücksichtigt.

Die Hersteller müssen verkaufen. Das Land braucht Arbeitsplätze und Einnahmen. Man tritt auf der Stelle. In einem Land, das in großen Teilen abhängig von der Automobilindustrie ist, fällt es als Gesetzgeber schon ein bischen schwer die Zügel etwas anzuziehen – nachvollziehbar, aber nicht vertretbar.
Als Gesetzgeber muss klar sein, dass im gelebten Kapitalismus niemand aus reiner Selbstlosigkeit handelt. Es ist seine Pflicht, dafür zu sorgen.

Das folgende Video zeigt euch, wie es mit simplen Maßnahmen möglich ist den regulären, fossilen Kraftstoffverbrauch Mithilfe von Wasserstoff signifikant zu senken:

Ganz geil, oder? Aber nein, das ist keine Erfindung der Automobilindustrie oder Serienausstattung – es handelt sich um ein Bastelprojekt.
Was sagt uns das? Wenn man motiviert genug ist oder wäre – dann kann man der Umwelt zu liebe einiges bewegen.

Und es geht weiter. Im nun folgenden Clip könnt ihr sehen, wie Fahrzeuge mit Druckluft betrieben werden können:

 

Fazit

Eigentlich bleibt an dieser Stelle nur noch Eins zu sagen: Der Dieselskandal ist in dem Sinne kein Skandal, da es wirklich brauchbare Alternativen auf dem Markt gibt. Aber „man“ (was sich auf Industrie und Regierung bezieht) will gar keine Alternativen.

Der eigentliche Skandal ist, dass allein aus wirtschaftlichen Interessen, diesen Alternativen am Markt jegliche Chance genommen wird.

Wir leben in einer Welt, in der Geld und Macht regiert und auch nur Geld und Macht einen Anreiz darstellen. Mehr verkaufen, mehr Umsatz, mehr Gewinn.
Die Umwelt spielt bei all dem keine Rolle.

Das E-Auto und der Abgasskandal sind kein Gewinn für das Weltklima, sondern ein Blendwerk von Industrie und Politik, um der breiten Masse ein gutes Gefühl zu geben und hinter den Kulissen alles genau so weiter laufen zu lassen wie bisher.
Wir werden es nicht erleben, dass sich Politik und Industrie als Sündenböcke preisgeben und vor der Gesellschaft zu Kreuze kriechen.

Das Einzige was in dieser Welt bleibt, sind du und ich. Ich, wie ich einen Beitrag wie diesen schreibe und du, wie du ihn liest und hoffentlich auch verstehst, dass diese Welt krank ist und es mehr braucht als Neuwahlen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.