Die andere Wahrheit… Teil 1

Sehr geehrte Damen, Herren und Diverse,

ich warne Sie vor, denn für das Lesen und Verstehen dieses Beitrags ist etwas notwendig, das Sie nicht haben wollen…

Zeit.

Gut Ding will weile haben und wer die nötige Zeit aufbringt, der hat die einmalige Gelegenheit seinen Blick für eine andere Ansicht zu öffnen.
Einen Blick hinter der Schlagzeilenpropaganda. Ein Blick hinter die real stattfindende Verarschung und Verblödung des Volkes.
Ein Blick für die Unwahrheiten der Politik. Ein Blick für den Lobbyismus.

Am Ende dieser Beitragsfolge werden Sie folgendes verstehen:

  • Vertraue niemals einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast
  • Der Rundfunkbeitrag hat seine Daseinsberechtigung
  • Politik ist nichts weiter als ein Kasperletheater
  • Nur Geld regiert die Welt

Oft habe ich mich gefragt – was läuft eigentlich schief bei mir?
Warum bin ich immer so mies drauf? Warum sträube ich mich von Natur aus so sehr dagegen mich irgendwo unterzuordnen und wortlos einzufügen?
Warum hinterfrage ich Sachen und nehme sie nicht einfach hin?
Wieso sind alle anderen vor ihrem Fernseher zufrieden und mir wird allein beim Titel „Bauer sucht Frau“ kotz-übel?
Warum bin ich nicht wie jeder andere, warum kann ich mich nicht freuen?

Auf meiner endlosen Suche nach Antworten bin ich immer wieder an den gleichen Ecken hängen geblieben. Grund genug also, einmal mehr gründlich zu hinterfragen.

Motivation

Tag für Tag hören wir es, sehen wir es. Schlagzeilen: „Forscher schlagen Alarm“, „Die Kriese ist da“.
Egal was man hört und sieht – man bekommt es mit der nackten Angst zu tun.

Politik. Ich weiß nicht ob sich jemand davon lossprechen kann, aber egal welche Zutaten man in die Suppe wirft – irgendwie wird nichts besser. Höchstens teurer.
Uns werden Dinge verkauft, die wir selbst als nicht notwendig erachten und auch gar nicht wollen.
Dennoch bekommen wir den Fraß regelmäßig vorgeworfen und fressen brav. Niemand spuckt der Regierung ihre widerliche Suppe ins Gesicht, wir nehmen es hin. Doch tief in jedem von uns schlummert das Misstrauen.

Dass dieses Misstrauen durchaus seinen Grund hat werde ich euch in den folgenden Abschnitten näher legen.

Fachkräftemangel

Mediale Darstellung:

In Deutschland mangelt es an Fachkräften. Ingeneure, Ärzte, Facharbeiter – alles fehlt, überall herrscht Mangel.
Man findet einfach keine geeigneten Leute mehr. Die Auftragsbücher sind voll und eine Hand voll Beschäftigte ächzt unter dem Termindruck.

Politische Lösung:

Qualifizierte Menschen aus dem Ausland werden angeworben. Mit Hilfsmitteln wie der Bluecard können diese Menschen dann leicht in den Arbeitsmarkt einsteigen und erhalten eine mehrjährige Aufenthaltsgenehmigung.

Realität:

Die Maßnahmen der Politik greifen – allerdings in eher geringem Maße.
In den Hinterköpfen der Menschen regt sich allerdings auch immer der Zweifel ob ein Fachkräftemangel wirklich existiert?!

Ist es ein Fachkräftemangel, oder eher ein Mangel an gerechter Bezahlung?
Ist es ein Fachkräftemangel, oder ein zu spezifisches Anforderungsprofil?
Ist es ein Nachwuchsproblem, oder überholte Zulassungsvorraussetzungen?

Wird nicht eher die Eierlegendewollmilchsau gesucht, die zum Billiglohn arbeitet und dafür ein Notstand ausgerufen, der eigentlich gar nicht existiert?

In dem folgenden, 40 minütigen, Clip wird diesen Fragen auf den Grund gegangen und nahezu jede Frage ausführlichst beantwortet.

  • „Wenn ich einen gebrauchten VW Golf suche, dann finde ich 20 Millionen Ergebnisse.
    Suche ich aber einen Blauen, mit Breitreifen und Lederausstattung – dann bleiben vielleicht noch 20 übrig.
    Wenn dann noch eine Anhängerkupplung dabei sein soll – dann sind es plötzlich keine mehr.
    Niemand würde jetzt auf die Idee kommen einen VW Golf Mangel auszurufen“
  • „Griechenland wird auf seinen Arzt und all die Top-Ingeneure, die es ausgebildet hat verzichten müssen.
    Wir nehmen nicht den armen Kriesenstaaten ihre Arbeitslosen ab – wir saugen ihr System aus.“

Wir halten fest, dass die Politik durch den Import der Fachkräfte zwar kurzfristige Lücken hierzulande schließen kann, damit aber mehr Probleme schafft als nachhaltig löst.
Die importierten Fachkräfte fehlen nämlich dann in ihrer Heimat.
Die importierten Fachkräfte arbeiten für wesentlich geringere Löhne, da die Gehaltsuntergrenzen einfach „mal eben“ angepasst wurden.

Unternehmen wollen die hohen Löhne nicht bezahlen. Fachkräfte sind, zurecht, nicht dazu bereit den verhältnismäßig geringen Lohn zu akzeptieren und mit den zum Teil völlig veralteten Arbeitsbedingungen vieler Betriebe zu leben.

Mit freundlicher Unterstützung der Politik wird es den Unternehmen also leicht gemacht die eigenen, teuren Veränderungsprozesse zurückzustellen und einen Fachkräftemangel auszurufen, der nicht wirklich existiert.
Die Probleme wurden, wie immer, nicht bei der Wurzel gepackt – sondern elegant umgangen.

Die Interessen der Wirtschaft werden klar in den Fokus gestellt und genau das erwartet von einer Regierung exakt niemand.

Damit schließen wir das Kapitel „Fachkräftemangel“ und schauen weiter in die unmoralischen Tiefen der wirtschaftsgesteuerten Regierung.

Gesundheit

Mediale Darstellung:

Wenn man krank ist, geht man zum Arzt – bekommt seine Behandlung und Medizin, wird wieder gesund und kann arbeiten gehen.
Ärzte und Viehzüchter – zuviel Antibiotika. Wir müssen weniger Antibiotika nehmen, denn die schlauen Bakterien fangen an resistent zu werden.
Multiresistente-Hyperkeime.
Menschen sterben wieder an Banalitäten, weil zuviel Antibiotika verschrieben werden. Zuviele Antibiotika im Mastfutter – böse Viehzüchter.

Diabetis. Volkskrankheit Diabetis. Alle sind zu fett, ernähren sich zu ungesund, bewegen sich zu wenig, hängen nur noch an ihren Displays, fressen Chips und saufen Cola.
Und immer auf das Cholesterin achten..

Politische Lösung:

EU-weit sollen weniger Antibiotika verschrieben werden. Aus dem Futtermittel für Vieh soll Antibiotikum am Besten ganz verschwinden.
Die Regierung empfiehlt Vorsorgeimpfungen.

Realität:

Erstaunlich wenig Bekannt ist die Tatsache, dass ein großteil der Medikamente am deutschen Markt aus China und Indien stammt.
Chinesische Wirkstoffe in indischen Produktionsanlagen versorgen den Großteil der Welt mit Medikamenten.
In Deutschland werden kaum noch Medikamente selbst produziert – wie auch, in Indien und China hat man wesentlich geringere Personalkosten und ebenfalls wesentlich geringere staatliche Auflagen für den Anlagenbetrieb und die Produktion selbst.

Konkurrenzlos arbeiten die fleißigen Inder und Chinesen also für unsere Gesundheit, während in Deutschland Forschung betrieben und hauptsächlich verkauft wird.

Ja, Medikamente sind ein Produkt. Ein Produkt, das verkauft wird. Ein Produkt, das Umsätze generiert und Gewinne einfährt.
Die Produkte und die Rechte daran gehören einem Konzern und das Ziel eines Konzerns ist immer ein möglichst hoher Profit.

Natürlich haben Pharmakonzerne ein Interesse daran, dass ihre Medikamente wirken und die Menschen gesund werden – allerdings lassen sich Krankheiten eher schlecht steuern, aber aus vielen Kranken entstehen hohe Profite.

Jetzt befinden wir uns also in einem moralischen Dilemma.

Auf der einen Seite sollen Menschen gesund werden, auf der Anderen verdient man nur mit kranken Menschen Geld.

Fragen kommen auf..

Wer also kann einem versichern, dass der Arzt nicht mit dem Pharmakonzern unter einer Decke steckt und die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen – und eben nicht die heilung der Kranken?
Wer versichert, dass es nicht bessere Behandlungsmethoden gibt, aber die weniger wirksame aufgrund des höheren Profits gewählt wird?
Werden Krankheiten erschaffen, um den armen Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen?
Werden Maßnahmen empfohlen, um den Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen?

Liegen die Anworten auf diese Fragen nicht klar in der Hand der Politik?
Ist es nicht die Aufgabe einer Volksvertretung zu kontrollieren, zu regulieren und zu sanktionieren?

Können wir diesbezüglich auf die Regierung vertrauen?

Das folgende Video zeigt eindrucksvoll unter welch umwelttechnisch katastrophalen Bedingungen unsere Medikamente in den oben genannten Ländern produziert werden:

Wir stellen fest, dass Multiresistente-Hyperkeime ihren Ursprung nicht in Europa finden. Sie sind die fatale Konsequenz der ansässigen Industrieanlagen, die zwar billig produzieren, aber keinerlei staatlicher Kontrolle unterliegen.

Ein weiterer Clip zeigt euch, wie mithilfe simpler Statistik-Verfälschungen plötzlich 20% mehr Diabetiker generiert werden:

Wir stellen fest, dass simple Änderungen von Werten, die an den Haaren herbeigezogen sind, den Absatz bestimmter Medikamente rasant ansteigen lassen können.
Wieso ausgerechnet Pharmakonzerne diese Statistiken und Verbände (mit)finanzieren?

Hier wird aus reiner Profitgier mit der Gesundheit der Menschen russisch Roulette gespielt und die Politik klatscht fleissigen Beifall und wirbt für Grippe-Impfungen und Impf-Pflichten.

Wie, im Namen des Herrn, kann sich irgendjemand sicher sein, dass jene Impfungen nicht einfach nur eine Art Förderprämie für die Pharmaindustrie ist?

Glauben oder Vertrauen? Wissen oder Ahnen?

Was wurde aus Schweinegrippe, Vogelgrippe und Rinderwahnsinn?
Förderprogramme und Medienpropaganda? Wurde hier mit der Angst der Bevölkerung die Konjunktur angekurbelt oder tatsächlich eine Epidemie behandelt? Wurde eine Epidemie hausgemacht?

Interessenskonflikte auf Kosten von Gesundheit und Menschenleben. Grotesk.

Es geht ganz klar nicht um die Gesundheit, die eigentlich im Vordergrund stehen muss. Es geht um neue Märkte, höhere Umsätze, mehr Profit..

Ich möchte mir an der Stelle nicht weiter vorstellen, was im Verborgenen sonst noch getrieben wird, um moralisch- und gesellschaftlich- schädliche Unternehmensziele zu erreichen. Bei Konzernen dieser Größenordnung, mit diesem Einfluss und diesen Mitteln ist wahrlich nichts unmöglich.
Wieviele Menschen könnten noch leben? Wieviele Kranke geheilt? Wer trägt die Verantwortung?
Wer übernimmt irgendwann einmal die Verantwortung?

Und damit endet dieses dunkle Kapitel mit einem ganz bitteren Beigeschmack…

Konsum & Obsoleszenz

Mediale Darstellung:

Kauft, liebes Volk, kauft. Ihr braucht immer das neuste Smartphone. Immer den schnellsten PC, immer einen noch größeren Fernseher.
Kauft, versichert – und wenn irgendwas kaputt geht, dann bringt werft ihr es auf dem Weg in den nähsten Elektronik-Markt einfach in den Müll.
Der neue Prospekt ist da – seht her was es alles gibt. Noch mehr Funktionen, noch moderneres Design, noch sparsamer.
Alt gegen Neu. Lieferung, Aufbau und Alt-Gerätemitnahme für lau. Nur heute. Billig, Preiswert, Mehrwertsteuer geschenkt!

Neue Innovationen, automatisches Einparken. Mehr Sicherheit, weniger Verbrauch. Förderprämie, Umweltprämie, Abwrackprämie. Umweltzone, Abgasskandal. Jetzt kaufen und profitieren.

Politische Maßnahmen:

Bereitstellung diverser Fördergelder.  Einrichtung von Umweltzonen. Festlegung von Energieeffizienzklassen. Importzölle. Strafzölle. Plagiatskontrollen.

Realität:

Geahnt haben es alle – wissen wollen es aber nur wenige. Die meisten Konsumgüter sollen nicht ewig halten.
Die Zeiten, in denen ein Mixer 20 Jahre alt wird und auch im 21. Jahr noch voll funktionsfähig ist – sind schon lange vorbei.
Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher – was früher ewig hielt schafft heute noch die Garantie und danach wird weggeworfen.
Man könnte reparieren, man soll es aber gar nicht. Teure Ersatzteile, lange Lieferzeiten, billige Materialien.

Die Wirtschaft lebt vom Wachstum – und nur wer regelmäßig verkauft, der wächst. Wer wächst kann seine Umsätze halten, wer seine Umsätze macht gewinnt. Wer gewinnt erhält die Treue seiner Anleger und die erhalten ihren Anteil daran.

Ein perfekter Kreislauf, in dem der Konsument der einzig Dumme ist.
Wer seinen hart erarbeiteten Mindestlohn mühsam zum Media-Markt schleppt, der erwartet von seinem neuen Fernseher normalerweise mehr als drei Jahre Spaß.

Aber die Lücke zwischen Erwartung an ein Produkt und der bitteren Realität, die bewusst falsch platzierte und/oder billige Kondensatoren und der übermäßige Einsatz von Kunststoffen seitens der Hersteller, mittlerweile zum Alltag hat werden lassen frustriert das Volk.
Natürlich hat sich auch die Politik auf den Schirm rufen lassen und Maßnahmen versprochen, diese unglücklichen Umstände abzustellen.

Nun liegen klaffen zwischen Versprechen und Umsetzen auch nach Jahren noch riesige Lücken.
Auch wenn Akkus eigentlich problemlos entnehmbar sein sollen, sind sie es in einer Vielzahl der Geräte nicht.
Angesprochen darauf wird die Verantwortung abgeschoben – die EU soll das machen. Ein Alleingang Deutschlands ist nicht erwünscht.

Wirtschaftlich gesehen zählt primär:

  • die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten
    • das umfasst sowohl die Lohnkosten zur Herstellung
    • als auch die verwendeten Materialien und Bauteile
  • die gesetzlichen Mindestanforderungen einzuhalten
  • möglichst hohe Stückzahlen absetzen
  • möglichst viel Gewinn erzielen

Produktqualität hat keinen Stellenwert im Wirtschaftssystem – es sei denn sie wird gesetzlich erzwungen. Und selbst dann werden Mittel und Wege gesucht die Vorgaben, wie Kaugummi, in alle Himmelsrichtungen zu ziehen, nur um bloß nicht in Ungnade zu fallen.

Bekannt sind die Missstände seit vielen Jahren, unternommen wurde nichts. Wieso sollte seitens der Regierung auch etwas unternommen werden?
Der Regierung ist sehr wohl bekannt, dass das Wirtschaftssystem auf Wachstum beruht – nur das ewige Wachstum sichert Arbeitsplätze und so wird zwar erzählt, das etwas getan werden muss – es wird aber nie etwas getan, nicht in diesem Land, nicht in der EU.

Welche Regierung möchte sich schon ankreiden lassen, für Massenarbeitslosigkeit verantwortlich zu sein, nur weil plötzlich nachhaltige Güter in den Verkauf kommen sollen?
Wovon sollen die Neger in Afrika denn leben, wenn nicht von unserem Müll? Sollen die etwa eine eigene Wirtschaft aufbauen?
Wer kauft denn dann unsere teuer subventionierten Agrarproduke und Überproduktionen?

In diesem Land ist nicht die Menschenwürde unantastbar, sondern einzig und allein das Wirtschaftssystem.
Das Schlimme ist, das Beispiele dieser Art beliebig fortgeführt werden können. Man hofft ja die ganze Zeit nichts schlimmes, aber es kommt schlimmer.

Es will niemand. Ich nicht, du nicht, unsere Kinder nicht – aber es ist in der aktuellen Politik nicht möglich eine Lösung zu wählen, die dem Volk glaubhaft vermitteln kann, dass von ihnen geplante Reformen oder Gesetzte dem Wohl der Bevölkerung dienen.

In beliebiger Konstellation kommt am Ende immer das selbe Ergebnis heraus – das Geld regiert die Welt. So lange jede Regierung gnadenlos vor der Wirtschaft nieder kniet, wird es, mit jeder noch so schlimmen Konsequenz, keine zwingenden Veränderungen geben.

Ein Kommentar zu „Die andere Wahrheit… Teil 1

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