Zweitausendneunzehn

Ansich mag ich keine Jahresrückblicke. Schon gar nicht diesen Sondermüll im Fernsehen.

Hunderte sitzen da in einem Studio und Klatschen, wie Vieh, zu miesen Prominenten und deren scheinbar lustigen Anekdoten zum abgelaufenen Jahr.
Mal abgesehen davon, dass Medien und Politik uns sowieso, mal wieder, nur verarscht haben, bleibt auch über dieses Jahr nicht viel zu sagen.

Klimawandel, Co2 Steuer, Elektromobilität – ausnahmsweise mal keine Tier-Grippewelle (wahrscheinlich geht’s der Pharmaindustrie grade ganz gut).
Für die Zukunft heisst das eigentlich nur: Was Spaß macht, kostet demnächst noch mehr. Heizung, Strom, Kraftstoff – teurer.

In einer Welt, in der alles physikalisch nach Ausgleich strebt werden wir für ein hohes Wohl abgezockt.
Wenn es draußen wärmer wird, brauch ich drinnen weniger heizen. Reguliert der Co2 Ausstoß sich dann nicht ein Stück weit selbst?
Gewagte These.

Wie sieht eine Zukunft nach dem Klimanwandel aus? Fahren wir dann in den Winterurlaub nach Sibirien?

Mit einigem Abstand zu den gewöhnlichen Medien bleibt mir nur eine Frage für die Zukunft: Wie lang wird es wohl noch dauern, bis all die Scheiße explodiert?

Manchmal fühle ich mich wie auf einer langen Reise.
Vor mir – ein weites Nichts.
Hinter mir – ein weites Nichts.
Der Moment und ich, wie wir uns von Kilometer zu Kilometer kämpfen um irgendwann wieder irgendwen oder irgendwas zu sehen.
Etwas zu erleben, was uns die Motivation gibt weiter zu gehen.
Für den Moment ist es egal wie schnell wir voran kommen.
Vor uns – nichts.
Hinter uns – auch nichts.
Manchmal bleibe ich stehen und schaue in den Himmel hinauf.
Es ist schön die unzähligen Sterne leuchten zu sehen.
Ich frage mich ob du die Sterne auch hin und wieder ansiehst und auch an das denkst was hinter dir liegt?
Am Anfang war es schwer, doch jetzt nicht mehr. Nicht mehr schwer, nur noch schade. Für immer.
Manchmal bleibe ich stehen und schaue in den Himmel hinauf.
Es wäre schön nach den Sternen zu greifen. Irgendwann, mit irgendwem.

Ich gehe nicht mehr zurück, nur weiter. Wie eine Uhr.
Die Zeit und ich sind Eins.
Dieses Land und ich sind Eins.

Das Ziel, der Moment. Keine Relevanz.
Fehler sind da, um gemacht zu werden.
Entscheidungen sind da, um getroffen zu werden.
Kinder sind da, um geliebt zu werden.

Du bist da, weil du da sein musst. Ich bin da, weil ich es so will.

Ich wünsche euch und euren Familien ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen wunderbaren Start in das neue Jahr.

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