From a distant observation..

Stille.
Wiederkehrend.
Ohrenbetäubende Stille.
Gern würde ich an diese Zeit zurückdenken.
Aber da ist nichts.
Der Blick nach vorn.
Ebenso leer.

Ich denke an gestern.
Aus meinen Träumen bist du schon lang verschwunden.
Ich denke an morgen.
Wie ein Netz hast du dich vor den Weg gespannt.

Neue Menschen. Andere Ansichten.
Sie kommen und gehen.
Jeder spielt seine ganz eigene Rolle, auch wenn sie eines Tages endet.

Es ist sinnlos.
Sehe volle Züge in hohem Tempo gegen eine Wand fahren –
doch im letzten Moment kommen sie immer zum Stehen.
Sehe Lichter. Sehe neue Tunnel.

Fühl mich wie ich fühl, weil ich nichts mehr fühl.
Kann die Emotionen nur noch ahnen.
Sie sind bestimmt da, aber weit genug weg.

Die innere Leere offenbart ihr hässliches Gesicht.
Für jeden zu sehen. Für jeden zu spüren.
Wir können gemeinsam stark sein.
Sind lieber alleine schwach.

Es bleibt, wie es ist.
Das ist leichter.
Kein Widerstand. Kein Protest.
Durchhalten. Ertragen.
Vorwände finden.
Angst haben.

Die neuen Träume sind auch kalt und leer.
Wie ich.
Oft wache ich Nachts auf und beobachte den dunklen Sternenhimmel.
Die schwarze Unendlichkeit.
Nach Sternen greifen. Dankbar sein.
Sehen, was ich nicht sehe.
Fühlen, was ich nicht fühle.
In eine neue Zeit reisen.
Eine neue Dimension erforschen.

Kein Trost. Kein Kompromiss.
Das Beste – oder nichts..

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