The more things change

Willkommen zurück.

Nach meiner turnusmäßigen Abstinenz wird es wieder Zeit euch ein paar Zeilen zu schenken.

Der Sommer sehnt sich allmählich seinem kühlen Ende entgegen und die Tinker dieser Welt ziehen sich in ihre Räumlichkeiten zurück und fügen sich ihrem Schicksal.

Bisher hat es das Jahr 2020 nicht sehr gut mit uns gemeint. Auch wenn noch drei Monate vor uns liegen, blicken wir auf ein zentrales Thema zurück, dass die ganze Welt nachhaltig verändern wird.
Alles ist anders. Nichts bleibt wie es war.

Das Jahr 2020 fühlt sich an, wie das Innere einer riesigen Seifenblase, die jederzeit zu zerplatzen droht.
Das allgemeine Geschehen bewegt sich nicht wirklich in irgendeine Richtung. Selbst die größten Hardliner hatten sich unter einer globalen Zombieapokalypse irgendwie etwas anderes vorgestellt…

So trotten wir Tagein – Tagaus mit unseren Masken und dem nötigen Sicherheitsabstand von Hygienekonzept zu Hygienekonzept.
Die Einen haben Angst. Die Anderen halten es für überzogen. Verständnis – Unverständnis.

Eigentlich ist Alles wie immer – nur die Regeln sind ein bischen anders.

Die, die sonst viel leisten – leisten immer noch viel und bekommen nun Applaus dafür. Die, die sonst viel leisten – leisten immer noch viel und bekommen keinen Applaus dafür.

Es ist wahrlich noch zu früh, ein Fazit aus diesen ganzen Umständen zu ziehen, doch wenn man etwas positives herausziehen kann, dann definitiv, dass es die Menschen wieder etwas menschlicher gemacht hat.

Neben all den Unannehmlichkeiten schlägt das eigentliche Leben, mit all seinen Grausamkeiten, auch weiterhin gnadenlos zu.
Es bleibt einem einfach nichts erspart. Noch nicht einmal die Kommunalwahl.
Die Explosion in Beirut.
Das Feuer aus Lesbos.
Ausbeutung bei Tönnies.
Die Klimakrise.
Apache 207.

2020 – ein globaler Stresstest mit offenem Ende. Ein Jahr voller Veränderungen, für jeden von uns.

Auch für mich. Auch für den Blog.
Nicht nur einmal habe ich darüber nachgedacht den Beitrag „The end of everything“ zu vollenden und zu veröffentlichen.
Es wird der letzte Beitrag auf diesem Blog werden. Aber ich habe festgestellt, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist.
Ich habe das Gefühl, dass die Reise des Tinkers noch nicht zu ende ist.
Auch wenn es mir zunehmend schwer fällt mich auf gewisse Themen zu konzentrieren und meine vorherigen Beiträge eher ein dunkles Licht werfen – möchte ich an dieser Stelle nicht einfach so aufhören.

Ich möchte nicht aufhören, mich über eure Reaktionen zu freuen. Möchte nicht damit aufhören euch Hilfestellung oder Anregungen zu bieten. Möchte nicht damit aufhören, euch irgendwann ein Happy End zu präsentieren.

Für mich sieht die Zukunft noch weitere Änderungen vor. In jeder Hinsicht.
Wenn der Tinker nicht bastelt und bloggt, dann arbeitet er an etwas Anderem.
Ein Tinker verliert niemals sein Ziel aus den Augen.
Und auch 2020 wird daran nichts ändern.

Willkommen zurück.
Die Reise ist nicht zu ende.
Sie hat soeben begonnen.

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