helpless

Ein neuer Versuch einen Beitrag zu verfassen. Einundzwanzig Mal schon hat es nicht geklappt.

Das Chos in meinem Kopf ist enorm. Der Druck beinah nicht mehr zu ertragen..
Der Jahreswechsel – ein neuer Tiefpunkt.
Verzweifelt suche ich nach einem Ausweg aus der ständigen Unzufriedenheit.

Ich wollte eigentlich einfach nur meine Ruhe. Wollte für alle nur das Beste und habe mein Möglichstes dafür getan.
Doch es ist egal.
Es ist egal, wie groß die Mühen sind.
Egal, wie hoch die Summe ist.
Egal, ob ich all das noch weiter imstande bin zu leisten.

Ich bin kalt geworden, will all das Leid einfach nur noch ignorieren.
Kommt Zeit, kommt Rat.

Die Tage schwinden schon wieder dahin.
Pennen, malochen, kotzen.
Am Ende bleibt – nichts.
Keine Freude. Keine Motivation. Keine Perspektive.
Es ist alles schlecht.

Hin und wieder sehe ich die Sonne. Aber immer nur kurz.
Die wohlige Wärme des ewigen Lichts und Lebens.
Die Eine – unerreichbar.
Schon färbt sich der weite Horizont wieder in das triste Grau der Realität.

Das Leben ist nicht einfach.
Das Leben ist nicht fair.
Das Leben ist nicht so, wie man es sich vorstellt.
Warum eigentlich nicht?

Die schweren Ketten, geschmiedet im Höllenfeuer, halten mich am kalten Boden fest..
Bin fest verankert. Kann nur meinen Kopf bewegen.
Ich weiß, dass es sinnlos ist.
Ich liege auf dem Boden und starre mit offenen Augen und leerem Blick zur Seite.
Nichts geht mehr – nur durchhalten.
Nur aushalten.

Ich fühle mich gefangen, obwohl ich vermeidlich frei bin.
Sehe mich im Recht, obwohl ich Unrecht habe.
Wie ein gefallener Engel, der aber niemals im Himmel war..

So kommt es, wie es immer kommt.
Die Routinen werden abgespult.
Kein Herzblut mehr.
Kein Weg, kein Licht.
Gedankenleer.

Die quälend mühsamen Versuche irgendwas zu schaffen.
Hoffnungslos.
Ich kann meinen eigenen, nicht vorhanden, Erwartungen nicht gerecht werden.
Groteskt. Planlos. Ziellos.
Sinnlos.

Das Erreichte spielt keine Rolle.
Ich habe versagt.
Will nicht mehr weiter gehen.
Emotionslos friste ich mein trostloses Dasein.

Fühle mich alleine.
Bin müde und abgeschlagen.
Starre sinnlos in die Gegend.
Fürchte das tiefe Schwarz der Zukunft.

Dieses Loch werde ich ohne Hilfe nie wieder verlassen.

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