The end of everything II

Im Leben stößt man immer wieder auf diese besonderen Momente.

Momente, in denen man von einer Idee, einem Plan, von einem Vorhaben so sehr überzeugt ist, dass sich jede weitere Option wie ein ganz fauler Kompromiss anfühlt und man nur noch diesen einen einzigen Weg gehen will.

Einen Weg voller Überzeugung. Voller Hoffnung. Und nicht im geringsten würde man auch nur den Hauch eines Zweifels hegen.
Grenzenlose Euphorie. Jede nur erdenkliche Form von Konsequenz hat keine Relevanz. Eine neue Macht entsteht.
Plötzlich passt absolut alles zusammen. Das Ideal einer Zukunft wird innerhalb einer Sekunde immer und immer wieder vor dem inneren Auge abgespult und man kann es kaum erwarten diesen Traum endlich leben zu dürfen.

In letzter Zeit durfte ich wieder eine solche Situation erleben.

Es gab diese eine Situation, in der meine Traumvorstellung tatsächlich für einen winzigen Moment in greifbare Nähe gerückt ist.
Da war sie wieder. Die Hoffnung. Die Euphorie. Der Wille absolut alles zu geben.
Keine andere Lösung war mehr tragbar. Keine andere Lösung wäre standesgemäß.
Das Beste oder nichts.
Gespannt hing ich jede Sekunde in der Nähe meiner Geräte, nur um zu erfahren ob mein Traum vielleicht wahr werden könnte.
Ob ich mich vielleicht wirklich und auch nur einmal wieder so richtig freuen kann.
Ob ich hoffen darf.
Ob ich träumen darf.
Ob auch wirklich einmal etwas wirklich Gutes passiert.

Die Hoffnung, wie auch die Vorfreude waren gigantisch. Meine innere Anspannung war garantiert messbar.
In meinem Kopf waren die nächsten drei Jahre schon fertig gesponnen.
Und weil ich sonst nichts tun konnte ausser warten, betete ich halt.
Jeden Abend.

Umsonst.
Wie so oft.

Der heilige Gral.
Zum greifen nah – doch wieder entglitten.

Seitdem ist das Thema für mich erledigt.
Wie so oft.

Für mich gibt es nur dieses einzelne Mosaiksteinchen in einem riesen Meer aus Einzelteilen, dass das ganze Bild perfekt macht.
Der eine Teil, der all das Eins werden lässt.
Der, der diese besondere Art der Unbeschreiblichkeit auslöst.
Der, für den es keine Alternative gibt.

DAS, wäre es gewesen.

Wieder diese ätzende Enttäuschung.. Als ob ein Teil im inneren der Seele abgestorben wäre..
Jeder weiß, dass es das Beste ist – und dennoch geschieht es nicht..

WARUM NICHT??

Was muss ich tun, damit es nur ein einziges Mal gelingt?

Es wird für immer mein Traum bleiben. Ich bin nicht in der Lage es zu kompensieren.
Nicht gewillt den Kompromiss einzugehen.
Dich – oder gar nichts.

Für immer. Bis zum Ende.
In jeder Konsequenz.
Weil alles was ab dann passiert, gar nicht mehr schlecht werden kann.


Danke und bis bald.




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