Tage vergeh’n, viel passiert..

Schon wieder gut zwei Wochen vergangen, Zeit also für einen neuen Blog-Beitrag.

Seit Ende der Sommerpause habe ich viel Zeit damit verbracht den Tinkerblog auf Vordermann zu bringen. Neben dem neuen Theme und weiteren optischen Akzenten kamen viele neue Beiträge hinzu, Andere wurden komplett überarbeitet.

Seit dem letzen Blog-Beitrag ist folgendes passiert:

  • Mein Bestand an Sonoff-Produkten hat mit dem Sonoff Basic und dem Sonoff 4CH Pro R2 Zuwachs bekommen. Auf den jeweiligen Seiten werden die Beiden vorgestellt. Natürlich inklusive dem Tasmota-Flash und der Einbindung in Fhem.
    • Für den 4CH Pro habe ich bisher noch keinen konkreten Plan im Kopf – sobald mir einer einfällt, wird es sicherlich auch was zu lesen geben.
    • Zwei Basics warten ebenfalls noch auf einen sinnvollen Einsatz

 

  • Der Beitrag smartify your lights zeigt euch, wie mithilfe des Sonoff Basic – oder des Sonoff Touch eine smarte Beleuchtung auch in deinem Zuhause realisiert werden kann. Hier habe ich einen Sonoff Basic in einen bestehenden Beleuchtungs-Stromkreis integriert und die Schaltung anschließend noch um einen Xiaomi-Wandschalter ergänzt. Im zweiten Teil sehr ihr eine smarte Wohnzimmer-Stehlampe.
    • Beide „smartifizierten“ Leuchten befinden sich noch im Erprobungszeitraum, daher kann es durchaus vorkommen, dass die ein oder andere Änderung hinzukommt.

 

  • Um einen Arbeitslosen habe ich mich auch gekümmert, denn als mein Eigenbau Nas-Server in Betrieb ging, hatte das Tinkerboard plötzlich nichts mehr zu tun. Nach einigen Überlegungen habe ich mich für ein Media-Center auf Basis des Betriebssystems Android entschieden. Getauft habe ich das Projekt: Tinkerdroid Media-Center.
    • Aktuell befindet sich das Projekt ebenfalls noch in der Testphase – dementsprechend werde ich weiter darüber berichten. Einige Komponenten sind bereits auf dem Weg zu mir, daher wird ein Update nicht sehr lange auf sich warten lassen.

 

  • Last but noch least habe ich den Beitrag über die Installation und Einrichtung von Owncloud fertig gestellt. Hier dreht sich alles um die Inbetriebnahme eines Cloud-Dienst auf dem eigenen Server. Der Beitrag baut vollständig auf den Eigenbau Nas-Server auf und ist für jeden, der ähnlich paranoid ist wie ich, einen Blick wert. Wer sich motiviert fühlt das Nas-Server Projekt nachzubauen und auf Probleme stößt, kann mich natürlich gern kontaktieren.
    • Momentan habe ich keine weiteren Pläne den Funktionsumfang des Nas-Servers zu erweitern.

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Im Hintergrund arbeite ich bereits an den nächsten kleineren und größeren Projekten –  bis zur Veröffentlichung wird es noch eine Weile dauern.

Ich verrate aber nicht zuviel, wenn ich sage, dass es mit Frauen zu tun hat 😉

Resúmé

Als ich mit diesem Blog zu Beginn des Jahres gestartet bin, wusste ich nicht wohin sich das entwickeln wird. Mittlerweile macht mir die Arbeit wirklich sehr viel Spaß und ich bin hoch motiviert noch sehr viel nachzulegen.

Auch wenn ich den Blog, abgesehen von meinem eigenen Facebook-Profil, bisher nie groß beworben habe, bin ich erstaunt wie viele Zugriffe mittlerweile regelmäßig generiert werden.

Daher möchte ich mich erstmal sehr herzlich bei allen Lesern des Blogs bedanken und hoffe euch auch weiterhin hier begrüßen zu dürfen. Für Themenvorschläge bin ich im übrigen immer sehr offen – er eine Idee hat, her damit!

Mit meinem Zenfone 3 Deluxe bin ich im Übrigen bisher sehr zufrieden und Whatsapp nutze ich spätestens seit dem Verlust meines alten Zenfone tatsächlich nicht mehr.

Einige meiner Kontakte konnte ich sogar von Telegram überzeugen – und ich hoffe es werden noch sehr viel mehr!

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Asus Zenfone 3 – Deluxe (ZS550KL)

Vergangenheit

Es war einmal ein Tinker, der hatte das Smartphone für sich entdeckt – schnell war ihm das S4 zu klein & lahm, drum hat er schnelle 5,5 Zoll Phones gecheckt. Auf ein Note 3 Neo fiel die Wahl, doch die Performance war die reine Qual. Auch Fotos wurden nicht so recht, denn die Kamera war viel zu schlecht.. Ein Note 4 folgte dann und der Tinker war erstaunt, was das alles kann. Ein wirklich rundum gelungenes Gerät, schlecht nur, wenn eines Tages das Mainboard durchbrät..

So machte sich der Tinker wieder auf die Suche – doch der Markt gab wenig her,   Note 5, 6 oder 7 gab es keine mehr.. Alternativen waren rar gesät – daher dauerte die Suche nach einem passenden Gerät.

Der Tinker selbst, kein reicher Mann – schaute sich vor allem bezahlbare Geräte an. Da dämmerte ihm was eigentlich am nächsten liegt – denn Asus bietet auch ein Sortiment auf diesem Gebiet. Ein Zenfone 3 gefiel ihm sehr, darum musste schnell Eins her. Über die Kleinanzeigen ward ein Neuwertiges in naher Umgebung ausgemacht – und über den kleinen Preis hat der Tinker laut gelacht.

Ein Zenfone 3 Laser wards, wer hätte das gedacht – hat eine 52Mp Kamera mitgebracht. Der Typ war ein ZC551KL – 5,5 Zoll groß und schnell. Austattung satt zum kleinen Preis – das findet der Tinker äußerst nice.

Der Tinker war immer sehr zufrieden, ist doch kein Wunsch offen geblieben. Gesucht, gefunden – das liegt nah, unfassbar was dann geschah… Der Zufall kam vorbei, das ist nicht gelogen – das ZC551KL ist beim links Abbiegen aus dem offenen Beifahrerfenster geflogen.

So lag es vermutlich einsam und allein – zum Glück aber nicht im Schnee, in Gelsenkirchen auf einer Kreuzung bei der Adenauer Allee. Der Tinker bemerkte seinen Fauxpas leider viel zu spät – vergebens alle Bemühungen um sein treues Gerät. Der Ortungsdienst ward abgestellt, die Polizei hat’s nicht gesehen – der Tinker hat sich dann ’nen Neues bestellt aber konnte es nicht versteh’n.

Gegenwart

Der Tinker, immer noch kein reicher Mann, schaute sich wieder ein Zenfone an. Das Fazit der Vergangenheit: Zwei Gigabyte Ram sind auf Dauer zu wenig für des Telefons Geschwindigkeit. So musste ein Gerät mit mehr Arbeitsspeicher her – mindestens das Doppelte wäre fair.

So entdeckte der Tinker schnell, das ZS550KL. Für 199 € im Angebot –  exakt das Richtige für des Tinkers Not.

Die Bestellung war schnell abgeschlossen, das Gerät zwei Tage später da – der Tinker war hin und weg von dem was er dann sah. Eine Verpackung, groß wie ’ne Zigarrenkiste – anmutig schön & edel, wie noch nie auf einer langen Liste.

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Das Erste, ein genialer Clou – ein Magnetverschluss hält die Schachtel zu.

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Beim Öffnen dann, wie sollts anders sein – kam das Telefon zum Vorschein.

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Auf der Suche nach dem Zubehör, der Tinker hat’s erst nicht gecheckt – denn im Unterraum hat sich ’ne Schublade versteckt. Darin enthalten, wie gewohnt – Ladekabel und Kopfhörer mit Mikrophon.

Hin und weg bereits vor dem ersten Starten – ließ Selbiges nicht lang auf sich warten. Der Tinker, geübt aus der Vergangenheit – brauchte zum Gewöhnen nicht viel Zeit.  Erstaunt von Haptik und Geschwindigkeit – war das neue Gerät schnell einsatzbereit.

Mit Android 6 kommt es daher, die ZenUI in der Bedienung nicht sehr schwer. Die wichtigsten Apps gleich mitgebracht – da hat sich jemand viele Gedanken gemacht. Das FHD-Display voll scharfer Farbenpracht – und eine 16 MP Kamera hat es auch noch mitgebracht.  Eine 8 MP Frontkamera – der Selfiguru schreit laut Hurra.

4 GB Ram und ein 2GHz Octacore CPU – so laden alle Anwendungen im Nu. Der interne 64 GB Speicher, machen des Tinkers Leben um viele Bilder und Videos reicher. Auch für eine Erweiterung ist vorgesorgt, so verfügt es über einen Speicherkartenport.

Dual-Sim, Bluetooth – NFC und bei neuen Nachrichten blinkt ’ne LED. 5 GHz W-Lan, heute Pflicht – auch hier lässt uns Asus nicht im Stich. USB-C und GPS sind natürlich noch zu erwähnen – so kann der Tinker sich künftig entspannt zurücklehnen.

Fazit

Alles in allem – der Tinker lacht, für einen spott Preis mindestens gleichwertig dem S8.

Und die Moral von der Geschicht‘ ist klar – denn preiswerte Alternativen sind immer da. Zu einem Preis – sehr moderat, bekommt man ein Gerät der spitzen Art. Wer Asus kennt, der weiß genau – nur hochwertige Komponenten für den Hardwarebau.

So don’t care about the others – because Asus Users are better lovers.

Gegen den Strom…

Mit einigen Dingen im Alltag kann und will ich mich einfach nicht zufrieden geben.. Wenn man sich einredet in einem freien Land zu leben, dann gehören dazu in erster Linie: Freiheiten.  Erst recht wenn man dafür noch zusätzlich bezahlt.

Da nutzt man HD+, bezahlt jährlich einen Haufen Kohle für mieses TV-Programm in HD und irgendwer beschließt, dass man die Sendung X nicht aufnehmen darf,  Sendung Y darf man aufnehmen – aber nicht vorspulen. Selbstverständlich steht die Werbung an der Stelle im Vordergrund, schließlich darf man sich die spannenden Blumenparaden und Volksmusikfeste im gebührenfinanzierten ÖR auch ohne weitere Kosten in HD reinziehen und bekommt in vielen Fällen die Werbung gleich noch mit dazu.

HD+ eigentlich eine schlaue Idee vom Kartell hiesiger Anbieter des Privatfernsehen –  der weniger schlaue Nutzer zahlt jährlich drauf , um Assis im Endstadium bei Köln in High Definition anzusehen. Die Geldgeber, der privaten Anstalten sind zufrieden, denn nun muss man sich auch bei Aufnahmen die Werbung mit hirnverbrannten Wäscheexpertinnen komplett reinziehen.

Selbes gilt übrigens für das Pay-TV, insbesondere dem Anbieter mit den 3-Buchstaben. Aber das ist ja auch ein Ziel von HD+ – Free TV wird es bald in der Form nicht mehr geben. Dann dürft ihr neben Amazon Prime, Netflix und der Rundfunkgebühr für das Musikfest der Thrombosestrümpfe auch noch die Gebühr für die 28. Wiederholung, der 3. Staffel von Game of Thrones bezahlen.

Nun, die Unannehmlichkeiten mit den Restriktionen lassen sich mit der richtigen Hardware natürlich elegant lösen, leider wird das TV-Programm dadurch auch nicht besser. Das darf vom Kernproblem aber auch nicht ablenken.

Die Wege, die für Werbung mittlerweile gegangen werden – sind nur noch schwer nachzuvollziehen. Cookies, Werbeanrufe, Werbemails, Werbescheißhauspapier – der ein oder andere schickt sogar Briefe und verschwendet damit wertvolle Umweltressourcen. Tonnenschwere Kataloge mit einer Fülle an Produkten, völlig gratis – gedruckt auf Papier, für die mindestens ein kostbarer Baum seine Wurzel verloren hat. Da googelt man mal eben die Bezeichnung für einen Rasenmäher – beim nächsten Besuch der Kleinanzeigen-App erhält man sensationelle Angebote eben jenes Rasenmähers.

Man kann sich, so wie ich, darüber ärgern und einige Zeit dafür investieren um geeignete Gegenmaßnahmen zu ermitteln, umzusetzen und sich vielleicht auch mal mit einem Kompromiss zufriedengeben. Die Meisten allerdings nehmen das Ganze einfach hin – und da hört mein Verständnis auf.

Der eigentliche Dorn in meinem Auge, der mich auch dazu bewogen hat diesen Monolog hier nieder zuschreiben ist auch eine App – nämlich Whatsapp.

Whatsapp hat es mit dem Siegeszug der Smartphones geschafft, die SMS vom Markt zu verdrängen – Chapeau! Die ursprünglichen Macher der App, predigten stets von Werbefreiheit – ohne Werbung lässt sich mit der App allerdings weder die Infrastruktur betreiben und auch kein Geld verdienen, es sei denn man hat einen großzügigen Geldgeber/Sponsor, die App kostet Geld, man verkauft Nutzerdaten, das Versenden von Nachrichten kostet Geld – oder ein beschränkter Zeitraum der Nutzung kostet Geld.

Letzteres trat dann tatsächlich mal ein und die schar an Nutzern war entsetzt, “ 1€ für ein lächerliches Jahr – Frechheit“,  nichts desto trotz ist die App nicht daran gestorben. Man muss sich schließlich immer auch selbst vor Augen halten, dass an irgendeiner Stelle immer Kosten anfallen, die aufgefangen werden müssen.

Eines Tages ging dann Zuckerberg vorbei, kaufte den Laden und versprach auf Nutzer-Entgelte wieder zu verzichten und das Whatsapp werbe-frei bleibt. Das muss mir mal einer genauer erklären – schließlich hat der Mann rund 20 Milliarden Dollar für die Bude ausgegeben?!

20 Milliarden Dollar, ohne Aussicht auf irgendeinen Ertrag oder wenigstens für die Infrastruktur und das von dem Mann, der mit Facebook die mitunter größte Werbeplattform der Welt geschaffen hat? Man hätte ja wenigstens denken können, dass man plant den Facebook-Messenger und Whatsapp in irgendeiner Weise zu verheiraten – aber auch das ist nicht der Fall (gewesen).

Vor einigen Monaten dann der SCHOCK – bei Whatsapp wird es demnächst Werbung geben. Wahrscheinlich erstmal in den Status-Meldungen, eine Business App sei in Planung. Unternehmen können dann per Whatsapp mit dir kommunizieren – natürlich nur zu Kundenbindung… Einerseits natürlich verständlich, die Firma um die App schreibt massive Verluste – andererseits ist es tritt in die Eier der ursprünglichen Macher von Whatsapp.

Derzeit habe ich drei Messaging Apps auf meinem Telefon in Benutzung:

  • Facebook-Messenger
  • Whatsapp
  • Telegram

Das Facebook generell werbe-verseucht ist geht ja klar, niemals wurde an irgendeiner Stelle etwas anderes behauptet. Solang niemand auf die Idee kommt mir per Messenger irgendwelche Angebote zukommen zu lassen – sehe ich hier auch kein Problem.

Telegram hingegen wird derzeit gesponsert, wie man den FAQ entnehmen kann. Auch der Fall für den Ausfall des Sponsors ist aufgeführt. Seit 2013 also eine echte Alternative, schließlich wusste man bei Whatsapp noch nie so genau woher das Geld kam/kommt. Für mich persönlich bietet Telegram noch einige andere Vorteile (mehr dazu erfährt man in der Fhem-Rubrik) – seitdem ich die App in Benutzung habe ist die Anzahl neuer Nutzer zwar langsam, aber stetig angestiegen.

Meinen Kaffee trinke ich sowieso lieber mit Süßstoff, daher soll Whatsapp mit seiner Werbung künftig lieber andere Fische ködern. Ich persönlich werde die Nutzung von Whatsapp Mitte September 2018 einstellen und hoffe, den ein oder anderen Neuzugang bei Telegram zu verzeichnen. Vielleicht schreibe ich auch mal wieder ne SMS – die sind mittlerweile in nahezu jeder Flatrate mit drin.

Abschließen möchte ich das hier noch mit einem Zitat:

WhatsApp ist heute ein derartig selbstverständliches Werkzeug zur Kommunikation geworden, dass sich die Menschen nicht scharenweise abwenden werden, wenn unerfreuliche Funktionen dazu kommen – etwa Werbung. Früher oder später wird WhatsApp definitiv versuchen, die Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich durch die große Zahl der ansprechbaren User ergeben. Es wird nicht “Werbung” heißen, sondern Kontaktpflege, Kunden-Support oder Infotainment – aber es wird bezahlt sein. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten wir an die Hand bekommen werden, uns davor zu schützen, wenn wir das nicht wollen. Wir sollten uns darauf besser schon mal vorbereiten.

Quelle

Ich habe fertig.

 

 

 

Sommerpause beendet

Hi,

ich hoffe Ihr habt den herrlichen Sommer ebenso genossen wie ich.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, so habe ich mir z.B. einen eigenen NAS-Server gebaut, der nun auch Fhem beherbergt und das Tinkerboard abgelöst hat.

Mehr dazu erfahrt ihr auf den entsprechenden Unterseiten – dort habe ich sowohl die Auswahl der Komponenten, des Betriebssystems und der derzeit verwendeten Deamons und deren Installation bzw. Einrichtung näher beschrieben.

In Sachen Smart-Home Komponenten hat sich leider etwas weniger getan. Meine bestellten Sonoff Basic haben es leider nicht bis zu mir nach Hause geschafft, dementsprechend fallen die Tutorials über das Flashen und das Einbinden in Fhem leider vorerst aus.

Selbstverständlich habe ich mir schon einige Gedanken über zukünftige Basteleien gemacht, daher wird mir der Stoff natürlich nicht ausgehen.

In Zukunft werde ich in den Blog auch einige Seiten und Beiträge einfließen lassen, die nicht mit dem Thema Smart-Home zu tun haben. Bis dahin bedarf es aber noch etwas Vorbereitung – ihr dürft gespannt sein.

Wie bereits angekündigt werde ich auch die bereits vorhandenen Seiten überarbeiten, reinschauen lohnt sich also.